Haben Sie sich jemals ein mitreißendes Rock-Gitarrensolo im eigenen Wohnzimmer vorgestellt? Oder eine Hamlet-Premiere, die auf dem Parkplatz eines städtischen Supermarkts aufgeführt wird?
Egal wie immens das Talent und wie perfekt die Ausführung sein mag, die Magie braucht die richtige Bühne, um sich voll zu entfalten.
Im Sport gilt exakt dieselbe geometrische Regel: Die perfekte sportliche Leistung – das Tor in den Winkel, der Dreier in letzter Sekunde, der Endspurt – verliert an emotionaler Kraft, wenn sie nicht von einer Struktur umgeben ist, die sie aufnehmen, schützen und ihr Echo verstärken kann.
In einem Jahr, das von Olympischen Spielen und der Fußball-Weltmeisterschaft als globalen Ereignissen geprägt ist, und bereits mit einem Blick auf die Fußball-Europameisterschaft 2032, bei der Italien zu den Gastgeberländern gehören wird, ist das Thema der Sportinfrastrukturen brisanter denn je.
Die Sportingenieurwissenschaft hat sich gewandelt. Wir sprechen nicht mehr von einfachen Stahlbetongüssen und kalten Tribünen, die nur am Wochenende zum Leben erwachen. Die neuen Anlagen müssen als große, lebendige und intelligente Organismen verstanden werden. Sie sind darauf ausgelegt, sieben Tage die Woche mit der Stadt zu atmen, Energie zu erzeugen, Dienstleistungen anzubieten und Tausenden von Menschen millimetergenaue Sicherheit zu garantieren.
Aber damit diese architektonischen Träume – buchstäblich – auf den Beinen stehen können, braucht es ein unsichtbares „Skelett“, das Flexibilität und Widerstandsfähigkeit vereint.
Der Stahl von Presider steht schon lange im Mittelpunkt zahlreicher Sportanlagen. Kürzlich war das Unternehmen der Feralpi Group am Bau der neuen Kurve des Stadio Sinigaglia in Como beteiligt (nach der ersten historischen Qualifikation für die Champions League) sowie an der hochmodernen Arena Cantù, der ersten 3.0-Arena des Landes: eine zukunftsweisende, multifunktionale Anlage mit 5.200 Plätzen, deren Fertigstellung für Ende 2026 geplant ist. Sie wurde so konzipiert, dass sie 365 Tage im Jahr für großen Basketball, Konzerte, Events und Coworking-Spaces genutzt werden kann.

Ein Rendering der Arena Cantù
Aber Presiders mit dem Sport verbundene Bau-DNA hat tiefe Wurzeln und eine internationale Ausrichtung.
Von außen sieht man ihn nicht, aber dieser geformte und montierte Stahl wurde in hochkarätigen Projekten verbaut: Kürzlich bearbeitete Presider den Stahl für die Sanierung des Stadio Artemio Franchi in Florenz und den Bau des Juventus Training and Media Centers. Doch das sind nicht die einzigen Bauwerke.
Die Tradition reicht weit zurück: Der Stahl von Presider findet sich auch in den ikonischen Strukturen, die die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin beherbergten (darunter der Pala Isozaki, heute Inalpi Arena, in der auch die Nitto ATP Finals im Tennis stattfinden), sowie in großen französischen Fußballarenen wie dem Stade de Lyon und der Allianz Riviera in Nizza.
Presider, ein großer Verbündeter für die Infrastrukturen der Zukunft
Seit 1985 ist Presider führend im Bereich Bewehrungsstahl und hat sich auf das Formen, Montieren und Verlegen bei großen Infrastrukturprojekten spezialisiert. Das Unternehmen, das 2015 Teil der Feralpi Group wurde, verfügt heute über eine flächendeckende Präsenz mit vier Produktionsstätten in Italien und einem internationalen Hub in Frankreich und ist auf Baustellen in ganz Europa tätig. Als strategischer technischer Partner für den Bau großer komplexer ziviler Bauwerke und Infrastrukturen – wie Brücken, Viadukte, Hochgeschwindigkeitsstrecken, Tunnel und Staudämme – bietet Presider eine 360-Grad-Unterstützung: von der ingenieurtechnischen Entwicklung bis zur tatsächlichen Verlegung des Materials auf der Baustelle.
Industrie und Umwelt in Einklang zu bringen. Eine schöne Herausforderung, der ich mich täglich in meiner Doppelrolle als Direktor für ökologischen und energetischen Wandel der Feralpi Group und als Geschäftsführer von Presider stelle. Vielleicht liegt es daran, dass meine Familie 1984 einen Bio-Bauernhof hatte? Wer weiß… Fest steht: Umweltschutz bedeutet für mich nicht, „Nein“ zur Industrie zu sagen, sondern „die Dinge richtig zu machen“. Wie ich diese Komplexität bewältige? Ich trainiere meinen Geist beim Bridgespielen und meine Beine, indem ich die Jugendlichen des CAI in die Berge begleite.